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3 Gründe, warum Endpoint Protection immer noch wichtig ist

F-Secure Deutschland

19.06.18 4 Minuten Lesezeit

“Endpoint Protection ist tot.”

Klingt ominös, oder? Doch es gibt noch andere Einzeiler, auf die man trifft, wenn man die neuesten Headlines zum Thema Cyber Security durchliest.

“Die Gefahrenlandschaft hat sich komplett geändert.”

“Antivirus ist nutzlos zur Abwehr moderner Gefahren.”

Früher der Goldjunge der Cyber Security in Unternehmen und heute scheint Endpoint Protection außer Mode zu sein. Und viele Unternehmen schauen ängstlich über ihre Schulter: Sind wir gar nicht mehr sicher? Wird der nächste große Ausbruch von Ransomware oder der nächste Typ Malware unser Unternehmen vernichten?

Es gibt gute und schlechte Nachrichten. Wenden wir uns erst mal den schlechteren Nachrichten zu.

Einige der oben genannten Statements sind wahr – einigen haben wir sogar selbst beigepflichtet. Die Gefahrenlandschaft hat sich geändert. Die Angreifer sind besser ausgestattet und gefährlicher denn je. Sie können sich nicht ausschließlich auf Endpoint Protection und Firewalls verlassen, um Ihr Unternehmen zu schützen.

Aua. Okay, tief durchatmen.

Egal, was einige sagen: Endpoint Protection ist nicht tot. Es besteht keine Notwendigkeit, Ihre Software wegzuschmeißen und 100 Vollzeitsicherheitsexperten anzuheuern und dann auf Einkaufstour zu gehen, um die neuesten Zauberlösungen aus dem Silicon Valley zu kaufen.

Fakt ist, dass gute Lösungen zur Endpoint Protection Sie immer noch vor 99,99% der Gefahren da draußen schützen können.

Investieren Sie in ein Produkt und Sie haben Ihr Unternehmen effektiv gegen die meisten Gefahren aus dem Internet heutzutage geimpft.

Da bekommen Sie doch wirklich was für Ihr Geld. Wäre es nicht schön, wenn wir solche Prozentsätze auch bei der Grippeimpfung erreichen könnten?

Wie funktioniert das alles genau? Nachfolgend drei Gründe, weshalb Ihre Lösung zur Endpoint Protection sich bester Gesundheit erfreut und immer noch den bösen Jungs das Leben schwer macht.

1. Schreddern Sie Großattacken

Großattacken sind die häufigste Form des Angriffs, die unsere Sensoren jeden Tag auffangen. Massenhafter Versand von Malware, Ransomware, Spam-E-Mails, gebräuchliche Exploits – die Liste ist lang.

Machen wir uns nichts vor – diese Sachen sind richtig schlimm. Wir haben gesehen, wie diese Angriffe schlimme Schäden anrichten können. Aber sie sind eben kein Gegner für gute EPP Software.

Ihre Endpoint Protection ist wie ein perfekt geölter Rasenmäher gegen trockenes Gras. Es gibt keinen Kampf, keine Überraschungen – er wird alles zerkleinern, ganz entspannt.

Statische Software ist Vergangenheit. Heutzutage ist gute EPP smart, agil und unnachgiebig – und wird in dieser perfekten Verfassung durch konstante Updates, neueste Machine Learning Algorithmen und die neueste Threat Intelligence gehalten. Sehr viele Buzzwords, wissen wir. Aber in diesem Fall sind sie alle richtig.

2. Schutz vor allen Angriffsrouten

Smartphones und Tablets sind Standardequipment in vielen Unternehmen, aus gutem Grund. Flexible Arbeit ist gut für die Produktivität, bedeutet allerdings auch, dass die Kontrolle über alle Geräte, Applikationen und Programme, die im Unternehmen genutzt werden, eine echte Horroraufgabe werden kann.

Ein Mitarbeiter braucht einen Mac, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen – ein anderer beantwortet E-Mails und nutzt die Cloud auf seinem Smartphone.

Dynamischer? Sicherlich.

Gefährlich? Äußerst wahrscheinlich.

Machen Sie sich keine Sorgen. Eine umfassende Endpoint Protection Plattform kümmert sich um alle diese Aufgaben. Windows Computer, Macs, iOS- und Android-Geräte, Server – die EPP Lösung kämpft für Sie an allen Fronten.

Mit einem Feature zur Kontrolle aller Applikationen können Sie unauthorisierte Software davon abhalten, sich auf allen Geräten des Unternehmens auszubreiten. Richtiges Patch Management hält alle Applikationen aktuell und Lösungen zur Passwortkontrolle sorgen dafür, dass das Login in verschiedene Services reibungslos und sicher funktioniert.

Sehr umfangreich, besonders bei einem einzigen Paket.

Mit einer zuverlässigen Schutzebene, über alle Endpunkte hinweg, können Sie sich auf Ihr Business konzentrieren anstatt sich mit dutzenden Sicherheitsproblemen jeden Tag herumzuschlagen. Das ist doch mal wirklich nützlich.

3. Auf das Wesentliche fokussieren

Großangriffe stoppen. Alle Geräte absichern. Dann sind wir hier fertig, oder?

Jetzt wird es etwas tricky. Gezielte und fortschrittliche Angriffe nehmen zu und werden immer ausgefeilter mit jedem Monat, der vergeht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie irgendwann einem hochmotivierten und gut ausgebildeten Angreifer gegenüberstehen, egal wie groß Ihr Unternehmen oder Ihre Branche ist.

Equifax, Deloitte, Uber – und viele andere kleine Unternehmen. Angriffe gibt es überall.

Falls, und wenn diese Gefahren ein Problem für Ihr Unternehmen werden, wird es Zeit, verschiedene Lösungen zu Erkennung & Reaktion und Schwachstellen Management zu evaluieren, die Sie nutzen können, um Ihre Sicherheit zu verstärken.

Aber, wo bleibt da die Endpoint Protection? Obwohl diese Lösungen nicht alle fortschrittlichen Angriffe verhindern können, spielt EPP dennoch eine Schlüsselrolle dabei, einen guten Grundschutz in Ihrem Unternehmen aufrecht zu erhalten.

Es ist ein bisschen so wie mit der Medizin. Es ist sehr viel einfacher, sich auf die Identifikation, Isolation und die Behandlung einer Infektion zu fokussieren, wenn der gesamte Körper nicht von anderen schlimmen Krankheiten befallen ist.

Um diese Analogie weiterzuführen: Wenn Ihr Immunsystem so geschwächt ist, dass jede Art Viren einfach eindringen können und Unheil anrichten können, dann haben wir ein Problem. Dann verliert man den Patienten.

Glauben Sie ruhig unseren Cyber Security Consultants: Es ist besser der Doktor zu sein, als der Bestatter.

F-Secure Deutschland

19.06.18 4 Minuten Lesezeit

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